| Am 03.02.2007 trat ich erstmalig mit meiner Lesung des Jahres im Live-Bistro der Kasseler Nachthallen auf. Über 50 Freunde und Bekannte haben den Weg um 23 Uhr in "Achims Rockschuppen" gefunden. Zudem lauschten zahlreiche weitere Gäste meinem Programm. Und einige wenige fühlten sich durch mich gestört: "Halt die Schnauze!" Habe ich natürlich nicht getan. Die Bilder geben das spaßige Treiben wieder!
Martin kenne ich seit der zweiten Klasse. Jahrelang saßen wir in der Schule nebeneinander - und waren schon damals ein Herz und eine Seele. Sein Erscheinen hat mich bereits kurz vor meinem Auftritt emotional sehr berührt.
Joscha Wagner, Show-Ikone, kündigt mich gekonnt an und bringt die Menge bereits mit wenigen Sätzen zum Rasen. Ich hingegen höre mir seine einleitenden Sätze ganz in Ruhe an.
Viele Freunde haben den Weg in die Nachthallen gefunden, die besten Plätze direkt vor die Bühne waren "heiß" begehrt - während ich auf der Bühne wegen des Scheinwerferlichtes "ölte". Sidekick Matthias Kuhnt fungierte als Kameramann.
Das Ambiente im Live-Bistro ist nicht zu verachten - und selbst für ausreichend Sauerstoff wird gesorgt.
Analog Michael Jackson, der für 2500 Euro fortan Fans 30 Sekunden in seiner Nähe aufhalten lässt, bat auch ich "Freiwillige" auf die Bühne. Zwar musste ich den Preis etwas senken, aber für 25 Euro ließ sich Joscha neben mir ablichten.
|
Entertaiment auf höchstem Niveau! |
|
An der Ukulele spielte ich zahlreiche Rocker - aber auch balladeske Nummern, schließlich forderte das Publikum: "Romantik!"
An meinem "Schreibtisch" bearbeitete ich die Tasten meines Miniatur-Keyboards und verlas Zeilen aus meinem ersten Buch Das verlorene Jahr.
Leider konnte ich aufgrund der Scheinwerfer das Publikum nur schemenhaft erkennen - aber die Gesichter der ersten Reihen waren mir ja ohnehin weitestgehend bekannt.
Für meinen geschätzten Freund und Musikliebhaber Christian spielte ich meinen Gassenhauer "Gegen den Kummer", er bedankte sich von Herzen.
Von Anfang an fühlte ich mich auf der Bühne sehr wohl. Natürlich in der Gewissheit, dass ich aufgrund der Anlage auch den letzten Winkel des großen Bistros beschallte.
Für mich war es eine große Ehre, in "Achims Rockschuppen" auftreten zu dürfen. Dankbar bin ich für die herzlichen Worte der Gäste nach meinem Auftritt. Nur einige Gags seien doch sehr flach gewesen: "So, ich werde jetzt wieder ein Kapitel meines Buches verlesen, schließlich ist es eine Lesung. Wenn ich nur reden würde, wäre es ja eine Reederei."
|