Gemeinsam mit der Sidekick-Legende Joscha Wagner besuchte ich in diesem Jahr Ende Juli die Ostsee. Einige Tage erkundeten wir fremde Welten. So verschlug es uns nach Wismar und zudem erstmalig in ein Land, in dem wir beide noch nie zuvor gewesen sind: Ins sagenumwobene Dänemark...
Sonne, Sommer, Sonnenschein...
... in Wismar. Wenige Tage vor unserer Fahrt nach Dänemark machen wir in der schönen Ostseestadt Station und testen den Coolnes-Faktor unserer hypermodernen Sonnenbrillen.
Idylle?
Das Foto könnte so schön sein: Strand, Steine, ein kleines Schifferbötchen in Heiligenhafen direkt vor Fehmarn. Aber warum sind mir bei der Motivauswahl nicht die völlig deplazierten Müllcontainer aufgefallen? Das Bild kann man doch in die Tonne kloppen!
Burgfrieden.
Auf Fehmarn besuchen wir die "Hauptstadt", das touristisch angehauchte Burg. Aber wo bitteschön befindet sich selbige? Ich habe keine Festung gesehen und protestiere! Hamburg etwa ist da ehrlicher, es handelt sich bei dem Stadtnamen nämlich nur um die Abkürzung für: "Wir ham’ gar keine Burg!"
Stürmisch!
Dann also setzen wir endlich mit der Fähre über nach Dänemark: Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön / Und sollten deine Haare nass sein, brauchst du keinen Fön.
Zu verkaufen?
Der erste Eindruck von Dänemark ist zwiespältig. Die Sonne scheint zwar, aber direkt in Rödby-Hafen bekommen wir mit, dass die Immobilienkrise offenbar auch im Land der Hot-Dog-Verehrer zuschlägt... jedenfalls ist in diesem Gebäude der Hund verfroren.
Urlauber.
Dafür, dass sich Joscha zunächst mit aller Vehemenz dagegen ausgesprochen hat, spät nachmittags nach Dänemark überzusetzen, macht er hier aber einen ziemlich entspannten Eindruck. Dass man die Leute auch immer zu ihrem Glück zwingen muss...
Abgang?
Dieses Schild hat uns schließlich davon abgehalten, Dänemark weiter zu erkunden: Hier dürfen wir offenbar nicht weiter, und gehen demnach wieder zurück zum Fähranleger.
Ooooh wie ist das schön...
Auf der Rückfahrt nach Deutschland sehen wir diesen einmaligen Sonnenuntergang. Für wenige Minuten verschwinden alle Alltagssorgen und einen beschleicht das Gefühl, "tja, die Sonne geht nun wohl unter" – und der Urlaub nimmt ein wunderbares Ende.